MPU als Cannabispatient – Therapie und Fahreignung sauber trennen.
Wenn du Cannabis ärztlich verordnet bekommst und eine MPU ansteht: Was Gutachter prüfen und wie die Vorbereitung bei medizinischer Einnahme aussieht.
Kurz beantwortet
Als Cannabispatient wird bei der MPU nicht die Therapie bewertet, sondern ob du trotz Medikation sicher fahren kannst und die Einnahme ärztlich begleitet, zuverlässig und ohne Zusatzkonsum erfolgt.
Wichtig sind Unterlagen zur Verordnung, eine stabile Einstellung und deine Fähigkeit, Wirkung und Fahrtüchtigkeit selbstkritisch einzuschätzen.
- Prüfgegenstand
- Fahreignung trotz Medikation
- Unterlagen
- Verordnung, ärztliche Bescheinigung
- Rechtsgrundlage
- FeV Anlage 4, Begutachtungsleitlinien
- Erstgespräch
- Kostenlos, mit Aktensichtung
Was Gutachter bei medizinischem Cannabis wissen wollen
Die Begutachtungsleitlinien unterscheiden zwischen ärztlich verordneter Einnahme und eigenmächtigem Konsum. Gutachter fragen, ob du dich an die Verordnung hältst, ob Nebenwirkungen die Fahrsicherheit beeinträchtigen und wie du mit Situationen umgehst, in denen du nicht fahren solltest.
- Liegt eine ärztliche Verordnung mit Diagnose vor?
- Ist die Dosis stabil eingestellt?
- Gibt es Hinweise auf zusätzlichen Konsum?
- Kannst du deine Fahrtüchtigkeit realistisch einschätzen?
Wie wir Cannabispatienten vorbereiten
Wir sichten zuerst Akte und Verordnung, klären die Fragestellung und erarbeiten mit dir eine klare Trennung zwischen Therapie und Teilnahme am Straßenverkehr. Medizinische Fragen bleiben bei deiner behandelnden Ärztin oder deinem behandelnden Arzt.
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Häufige Fragen: MPU für Cannabispatienten
Häufige Fragen
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