- Ab wie viel Promille muss ich zur MPU?
- Ab 1,6 Promille zwingend (§ 13 Nr. 2c FeV). Zwischen 1,1 und 1,59 Promille bei zusätzlichen Hinweisen auf Alkoholmissbrauch. Bei Wiederholung auch unter 1,1 Promille möglich.
- Brauche ich Abstinenz für die Alkohol-MPU?
- Ab ca. 1,6 Promille fast immer ja, in der Regel 6 oder 12 Monate, lückenlos belegt durch ein Urin- oder Haarprogramm bei einem akkreditierten Labor. Unter 1,6 Promille kann auch kontrolliertes Trinken anerkannt werden.
- Wie hoch ist die Bestehensquote bei der Alkohol-MPU?
- Bundesweit liegt die Erstdurchfallquote bei rund 38 %. Mit strukturierter Vorbereitung – wie bei 123MPU – steigt die Bestehensquote auf über 95 %.
- Was kostet die komplette Alkohol-MPU?
- Realistisch zwischen 1.500 € und 3.500 € inkl. Begutachtung, Vorbereitung, ggf. Abstinenzprogramm und Neuerteilungsgebühr. Den genauen Wert für deinen Fall berechnest du im MPU-Kostenrechner.
- Kann ich die MPU online vorbereiten?
- Ja. 123MPU ist ZFU-zertifiziert und bietet vollständig digitale Vorbereitung an – Video-Sitzungen, geführte Selbstreflexion, Konsumtagebuch. Hybrid mit 1–2 Vor-Ort-Terminen ist ebenfalls möglich.
- Kann ich die Alkohol-MPU wiederholen, wenn ich durchfalle?
- Ja, beliebig oft. Aber: jede Wiederholung kostet erneut die volle Begutachtungsgebühr. Und die Begutachtungsstelle bekommt dein altes Gutachten zur Akteneinsicht – ehrliche Aufarbeitung beim ersten Versuch ist deshalb fast immer der bessere Weg.
- Was passiert, wenn ich eine MPU verweigere?
- Die Fahrerlaubnisbehörde wertet die Verweigerung als Beweis fehlender Eignung und entzieht oder verweigert die Fahrerlaubnis (§ 11 Abs. 8 FeV). Eine Klage dagegen hat in der Regel keine Aussicht auf Erfolg.
- Welche Rolle spielt die Fahrerlaubnisbehörde?
- Die Behörde ordnet die MPU an, gibt eine Fragestellung an die Begutachtungsstelle vor und entscheidet am Ende über die Wiedererteilung. Welche Behörde bei dir zuständig ist, hängt von deinem Wohnort ab – siehe Kreisseiten unter /mpu-vorbereitung.