Alkohol & Fahrrad

MPU nach Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad – was jetzt wichtig ist.

Ab 1,6 Promille auf dem Fahrrad kann die Fahrerlaubnisbehörde eine MPU anordnen – auch wenn du kein Auto gefahren bist. So läuft die Vorbereitung.

Kurz beantwortet

Wer mit 1,6 Promille oder mehr Fahrrad fährt, muss nach § 13 FeV mit einer MPU-Anordnung rechnen – unabhängig davon, ob ein Führerschein betroffen war. Ohne positives Gutachten droht der Entzug oder ein Fahrverbot für fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge.

Die Fragestellung ist dieselbe wie bei einer Autofahrt: Gutachter prüfen, ob das Trinkverhalten aufgearbeitet und dauerhaft verändert ist.

Grenzwert
Ab 1,6 Promille MPU-Anordnung möglich
Rechtsgrundlage
§ 13 FeV
Nachweis
Oft Abstinenz- oder Trinkmengennachweis
Dauer
Individuell, Stabilisierung meist mind. ca. 6 Monate

Warum die Behörde auch bei Radfahrern eine MPU verlangt

Ein hoher Promillewert gilt als Hinweis auf eine Gewöhnung an Alkohol. Für die Behörde zählt deshalb nicht das Fahrzeug, sondern die Frage, ob du künftig Trinken und Fahren sicher trennen kannst.

Viele unterschätzen das, weil sie "nur Fahrrad" gefahren sind. Genau diese Haltung prüfen Gutachter kritisch.

Wie die Vorbereitung bei einer Fahrradfahrt abläuft

Wir beginnen mit der Akte: Promillewert, Vorgeschichte und Fragestellung. Danach klären wir, ob ein Abstinenznachweis nötig ist und wie lange. Parallel arbeiten wir mit dir an Trinkgeschichte, Auslösern und deiner Veränderung.

  • Aktensichtung und Klärung der Fragestellung
  • Trinkanamnese und Lebenslauf
  • Planung des Nachweisprogramms nach CTU-Kriterien
  • Probegespräch mit Rückmeldung

Kosten und Begleitung bei 123MPU

Gruppenvorbereitung ab 950 €, Einzelvorbereitung ab 1.200 €, Ratenzahlung möglich. Laborkosten für Nachweise zahlst du direkt an das Labor.

Häufige Fragen

Häufige Fragen: Alkohol-MPU nach Fahrradfahrt

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