Was der Fragebogen typischerweise enthält
- Persönliche Daten, Beruf, Familienstand
- Vorerkrankungen und aktuelle Medikamente
- Konsumgeschichte (Alkohol, Drogen, Medikamente)
- Tatumstände und bisherige Verkehrsverstöße
- Selbsteinschätzung des aktuellen Konsums
- Therapie- oder Beratungsmaßnahmen
"Bitte machen Sie auch dann vollständige Angaben, wenn diese aus Ihrer Sicht negativ wirken. Auslassungen werden im Gespräch auffallen."
Konsistenz ist alles
Schreiben Sie nichts, was Sie im Gespräch nicht widerspruchsfrei wiederholen können. Wenn Sie im Bogen "1–2 Bier pro Woche" ankreuzen, aber später erzählen, Sie seien seit 6 Monaten komplett abstinent – Widerspruch entdeckt.
Wie Sie den Fragebogen richtig ausfüllen
Mehr zur Bewertungslogik im Beitrag MPU-Fragen vom Psychologen.
Sonderfall: Persönlichkeitstests
Manche Begutachtungsstellen setzen zusätzlich Persönlichkeitsfragebögen ein (z. B. FPI-R). Diese prüfen allgemeine Persönlichkeitsmerkmale wie emotionale Stabilität oder Risikobereitschaft. Auffällige Werte führen zu zusätzlichen Nachfragen, sind aber selten alleinentscheidend. Ehrliches Antworten ist hier wichtiger als "strategisches" Ankreuzen – inkonsistente Profile fallen sofort auf.
Häufige Fragen
- TÜV / DEKRA Anamnese-Fragebögen, Stand 2024
- Beurteilungskriterien (Schubert/Mattern)
Weiterführende Leitfäden
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